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Studienfahrt Berlin

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Innerhalb von 5 Tagen Berlin zu entdecken, klingt unmöglich, aber dennoch haben Herr Arnold, Frau Uhl, Frau König und Frau Geßner diesen Versuch mit 50 Schülerinnen und Schülern gewagt. Von A wie Alexanderplatz, B wie Bundestag, C wie Checkpoint Charlie, G wie Gedenkstätte Hohenschönhausen, H wie das Holocaustdenkmal, K wie KaDeWe oder doch eher wie Kunstgewerbemuseum,, M wie Mauermuseum, P wie Paddeln in Kleinvenedig,

R wie Rennstrecke, S wie Stasigefängnis Hohenschönhausen bis hin zu Z wie Zeitzeuge haben wir alles erlebt und fotografisch festgehalten.

Nicht nur das Alphabet strukturierte das Angebot. Der rote Faden, der unsere Studienfahrt durchzog, basierte auf der Frage wie Demokratie funktioniert und was wir selber dafür tun müssen. Dazu gehört auch zu verstehen, wie die Arbeit im Bundestag funktioniert. Die Botschaft der Zeitzeugen im Stasigefängnis Hohenschönhausen, die am eigenen Leib erfahren haben, was Diktatur ist, lautete uneinheitlich einheitlich: „Geht wählen! Seid wach! Sucht und pflegt echte Freundschaften!“, denn wer in einer Demokratie einschläft, wacht in einer Diktatur auf.

Letzteres haben wir während der Studienfahrt definitiv umgesetzt und auf unterschiedlichste Weise praktiziert: in der Freizeit, beim gemeinsamen Essen oder bei schönen einzigartigen Erlebnissen.
Diese einzigartigen Erlebnisse waren es, die die Fahrt gerade nach der langen von Corona geprägten Zeit so unvergesslich gemacht haben. Wir sind froh und dankbar, dass es hat stattfinden können.

So eine Studienfahrt ist anstrengend und daher ist es kaum verwunderlich, dass man am Abend nach mehr als 23.000 Schritten k.o. Ins Bett fiel. Ob das bei der Wahl des Abimottos bereits berücksichtigt wurde? Wir gehen davon aus.

Wenn man eine Lebensweisheit aus der Woche mitnehmen kann, dann diese: übergroße schwere Koffer eignen sich keineswegs für Städtetripps mit dem Zug. Sie machen k.o. und lassen sich auch nur mit starken und vor allem echten Freunden nach
Hause bringen.

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