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Lyonfahrt Klasse 9

von Geßner

Sprache

Die Schüler*innen sind nun im 4. Lernjahr. Sie konnten also während der Klassenfahrt die Gelegenheit nutzen, um „echtes“ Französisch zu sprechen. Am Anfang war es oft eine Herausforderung, da die Schüler*innen nicht daran gewöhnt waren, in einer anderen Sprache zu bestellen oder sogar lange, geschichtliche Texte darin zu lesen. Jedoch wurden die Bemühungen sichtbar und die Gruppe erhielt von unerwarteter Seite - der Kassiererin im Supermarkt - sogar ein Lob für ihr Französisch. Eine der kreativen Aufgaben, die die Schüler*innen erhielten, war es, alle Wörter aufzuschreiben, die ihnen neu begegneten und die ihnen nützlich erschienen. Dies waren die 10 meistgenannten Wörter: bonne journée, une traboule, la ficelle, je voudrais, je prends ça, le tram, le vélo, l’autoroute, on y va, le terminus

Sehenswürdigkeiten

Neben der Sprache war es sowohl für die Schüler*innen als auch die Lehrkräfte eine tolle Erfahrung, da Reisen jedem Freude bereitet.

Lyon ist bekannt für die sogenannten «Traboules». Diese wurden bereits im Mittelalter als Abkürzung zwischen den Straßen und als direkter Weg zur Saône hinunter verwendet.

Das Kunstmuseum «Musée des Beaux Arts» wurde ebenfalls besichtigt. Nach dem weltweit bekannten Louvre ist dies das zweitgrößte Kunstmuseum Frankreichs. Beeindruckend war es vor allem zu sehen, wie Kunst in unterschiedlichen Formen auftauchen kann: Als Skulpturen, Gemälde, Spielzeuge oder sogar als Münzen.

Wir haben auch die Basilika Notre Dame auf dem Hügel La Fourvière besichtigt. Ohne zu schwitzen sind wir mit der Standseilbahn auf den Hügel gefahren und durch die Gassen des Vieux Lyon zu unserer Bootsfahrt gelaufen.

Mit dem Ausflugsboot haben wir die Stadt von der Saône aus kennengelernt und viel zur Geschichte erfahren: Die Seidenweber, die mehrere Jahrhunderte die Altstadt zu beiden Seiten der Saône prägten; der deutsche Kaufmann und Wohltäter Jean Kleberger, der im 16. Jahrhundert der Stadt großzügig half; die bemalten Hauswände; die Brücken über den Fluss; das neue Stadtviertel «Confluences», das zwischen den Flüssen liegt und durch moderne und umweltverträgliche Architektur glänzt. Das beste Beispiel ist das «Musée des Confluences», das wir am Nachmittag besucht haben: es erzählt über die Entstehung der Erde genauso wie von der industriellen Entwicklung oder Zombies.

Letztlich zeigt sich, dass eine Klassenfahrt nach Lyon eine amüsante und unvergessliche Erfahrung ist.

Georgia Matraka (jetzt 10a)

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