Ziele von SOFIA

SOFIAS Ziel ist es, auf unser Sonnensystem, die Milchstraße, aber auch andere Galaxien ausgerichtet zu werden.

Die Vielfalt der Erscheinungsformen sowie die Entfernung der Objekte im Weltall erlauben Einblicke in unsere Vergangenheit und mögliche Zukunft.

Einige ausgewählte Ziele dafür sind:

  • Planeten:  Planeten Gegenwärtig gibt es noch offene Fragen zur Zusammensetzung der äußeren Riesenplaneten (Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun) und ihrer Monde. Zur Klärung dieser Fragen soll SOFIA die flüchtigen Bestandteilen der Monde und die Zusammensetzung der Planetenatmosphäre bestimmen, sowie die Wechselwirkung zwischen Oberfläche und Atmosphäre untersuchen.
  • Kometen Kometen bestehen aus dem ursprünglichen Material, aus dem sich unser Sonnensystem entwickelt hat. Wegen ihrer Milliarden Jahre langen Isolation außerhalb des Sonnensystems ist ihre Zusammensetzung die gleiche wie zur Zeit ihrer Entstehung. Untersuchungen ihrer festen und flüchtigen Bestandteile geben somit Aufschluss über den solaren Urnebel.
  • Asteroiden Die meisten Asteroiden bewegen sich im Hauptgürtel zwischen den Bahnen von Mars und Jupiter. Es wird angenommen, dass Asteroiden aus dem zurückgebliebenen Material der Entstehung und frühen Entwicklung von Planeten bestehen. Daher können sie Informationen über die Bedingungen des frühen Sonnensystems liefern. 
  • Sonnensystem Das Sonnensystem: Nebel, Staubhüllen und Staubringe sind die Bausteine eines Sonnensystems und nach heutiger Vorstellung eng mit der Entstehung von Leben verknüpft. Unser Sonnensystem ist der geeignete Ort, um die Bedingungen und Vorgänge zu untersuchen, die zur Entstehung von Planeten und ihrer Atmosphären geführt haben und um nach Spuren von Molekülen zu suchen, aus denen sich Leben entwickeln kann.
  • Interstellare Materie Interstellare Materie: Viele Phasen der Sternenentwicklung sind noch  wenig erforscht, zeichnen sich aber durch den Verlust von Materie aus. Diese, beispielsweise bei Supernovae, aufgestoßene Materie tritt mit der interstellaren Materie in Berührung.Genau diese Wechselwirkungen können sehr gut im Infraroten Spektralbereich gemessen werden.
  • Galaxien Galaxien: Wie entstehen Galaxien? Wie kommen die verschiedenen Erscheinungsformen zustande? Welche Konsequenzen ziehen Kollisionen oder nahe Vorübergänge nach sich? Fragen, die wegen der Rotverschiebung aufgrund der großen Entfernung zu anderen Galaxien nur durch Infrarotmessung beantwortet werden können.
  • Planetarische Nebel Planetarische Nebel: Riesige Wolken aus Gas und Plasma, die am Ende der Entstehung eines Sterns von ihm abgestoßen werden und meist eine kugelförmige Form bilden.

     

  • Extrasolare Planeten Extrasolare Planeten: Auch andere Sterne haben Planetensysteme. Mit Planeten, auf denen es vielleicht Wasser und auch Leben gibt. Wissenschaftler gehen davon aus, dass mindestens jeder zweite Stern ein Planetensystem besitzt und dass es vermutlich im Weltall vor Leben nur so wimmelt.